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Zuerst wollte ich es mir einfach machen und wieder eine launige Teenie-Softsex-Komödie besprechen. Die sind immer williges Futter und kommen auch allgemein recht gut an. Aber dann entschied ich mich, die Level-Auswahl meiner Fotostory von "easy" auf "hard" zu setzen. Keine Komödie, sondern ein düsteres dystopisches Drama. Aus Österreich. In einer völlig verschandelten US-Videoversion.

Nun ist der österreichische Science Fiction-Film kein Subgenre, das der Entdeckung durch eine Kritiker-Elite harrt – spontan fällt mir da gerade mal der hier ein:

Aber wenn man lange genug sucht, findet man bekanntlich alles. Und darum geht es heute um MORGENGRAUEN,..  [weiterlesen]

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01
Mai 2020

Pop wie guter Wein

Thema: Neues |

Ich habe in den letzten Tagen auf Facebook vermehrt meine liebsten Pop-Klassiker gepostet, naturgemäß meist aus den 80ern. Es heißt ja nicht ohne Grund

die beste Musik ist die, die du zwischen 14 und 21 gehört hast

Bei mir wären das also die Jahre 1982 bis 1989. Und das kommt erstaunlich gut hin. Was mich geprägt hat und was ich schamfrei bis in die Gegenwart hören kann, das ist die Musik der 80er. Vielleicht auch, weil sie so aufgeladen ist mit Erinnerungen an Partys, erste Liebe, Tanzschule, und lauter Gefühlen "auf 11"…  [weiterlesen]

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Erst im letzten August habe ich einen Beitrag über die Probleme veröffentlicht, in meinem Alter und bei meinem Gewicht eine akzeptable Hose zu finden, die einfach nur passt, nicht scheiße aussieht und keine drei Goldtaler kostet. Meine Lösungen waren diese beiden Marken-Beinkleider, die ich in einem Kaufhaus in Regensburg fand:

Tatsächlich entwickelten sich die beiden Hosen zu Lieblingsstücken. Und sonderlich belastet wurden sie "dank" Corona und Home Office ja auch nicht. Ich pflege mich in meinen Hosen nicht über Schotterwege zu schubbern oder in Salzsäure zu sitzen. An Rodeos nehme ich auch eher selten teil…  [weiterlesen]

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Es ist schwer, momentan auf Facebook und anderswo über Corona zu diskutieren. Die Tatsache, dass hier politische, persönliche und philosophische Grundsatzfragen aufeinander treffen und teilweise noch private Existenzängste hinzu kommen, lässt alles eskalieren. Es wird gerne augenblicklich zugeteilt, wer überhaupt über was diskutieren darf – so muss ich mich anscheinend raushalten, sobald es um Kinder geht, weil ich selber keine habe. Dass das natürlich Kappes ist, brauche ich HIER hoffentlich nicht zu erklären.

Es wird auch sofort alles überspitzt: wer die (von mir abgelehnte) Position vertritt, dass zwangsläufiges Wegsterben alter und kranker Menschen nicht als Rechtfertigung für den Abbau von Bürgerrechten dienen darf,..  [weiterlesen]

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Heute präsentiere ich euch den ersten Batzen an Comedy-Clips, die ich in den letzten Wochen auf Facebook erwähnt hatte. Dabei beschränke ich mich auf Sketche aus der legendären Sendung SATURDAY NIGHT LIVE. Sketche anderer Herkunft zeige ich euch dann in einem separaten Beitrag.

Den Anfang macht TACO TOWN. Das ist so krank und gleichzeitig so nah an der Realität, dass ich immer befürchtet habe, eine Fastfood-Kette würde sich davon inspirieren lassen:

Der Versuch einer Schauspielerin, das Wesen der Figur, die sie spielen soll, zu entdecken. Take it away, Emma Stone! (fun fact: there is a suprisingly convincing porn lookalike for Emma Stone going by the name of Evelin Stone):

Eine typische Tiefkühlkost-Werbung,..  [weiterlesen]

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Es ist eine bedrückende Zeit. Nicht so bedrückend wie ein Weltkrieg – ich kann wahrlich einen Zwangsaufenthalt auf unserer Dachterrasse nicht mit Dauerbeschuss im Schützengraben vor Stalingrad vergleichen. Wie Gutsch im SPIEGEL neulich schrieb: ich gehöre zur Home Office-Elite und mir geht es schlicht zu gut, um zu jammern.

Das gibt mir auch die Zeit, ein wenig über das "danach" der Krise zu sinnieren. Das ist ja momentan auch so etwas wie ein Volkssport. Wird der ganze niedere Mittelstand mit ein paar Angestellten zusammen brechen, während sich die Mega-Konzerne mit Staatsknete aus der Scheiße ziehen lassen?..  [weiterlesen]

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Der Artikel über die "verschollenen" Filme hat durchaus ein paar weitere Tipps an die Oberfläche gespült, was es zu suchen und zu finden gilt. Darunter auch Georg Tresslers Horror-Drama SUKKUBUS – DEN TEUFEL IM LEIB, der 1989 in die deutschen Kinos kam, von der Kritik verrissen wurde und seither nur schwer zu bekommen ist. Es gab wohl mal eine VHS-Kassette, aber alles, was sich in halbseidenen Kreisen als angebliche DVD herumtreibt, ist wohl eine von dieser Kassette gezogene Schwarzkopie.

Ich hatte nicht vor, SUKKUBUS zu besprechen. Die Zeiten sind hart, da muss ich mir den Tag nicht auch noch mit düsteren Alpendramen versauen…  [weiterlesen]

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Es fällt mir momentan schwer, die Ruhe zu bewahren. Nicht wegen des Virus an sich, sondern wegen der Reaktionen darauf. Und damit meine ich – wie neulich schon – nicht die Hamsterkäufer oder Parkplatzcliquen, die vereinzelt immer noch den Schuss nicht gehört haben. Wir sind ein Land von 80 Millionen Menschen mit so vielen Idioten, dass die AfD in einigen Ländern eine Mehrheit besitzt. Da sind solche Ausfälle nicht nur zu erwarten – es wäre verdächtig, wenn es sie nicht gäbe. Noch dazu in einer Ausnahmesituation, denn wie heißt es so schön? Wir sind immer nur neun Mahlzeiten von der Anarchie entfernt…  [weiterlesen]

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Die deutsche "Komödie" der 70er und 80er ist eins meiner Steckenpferde – weil sie von einer schizophrenen Zerrissenheit geprägt ist, die selten für gute, aber fast immer für unvergessliche Filmabende sorgt. Machen wir uns nichts vor: mit dem Humor meint es der Deutsche ernst. Humor muss sein wie Karneval: für alle, frech, aber nicht böse, systemstabilisierend und vor allem vom Vorstand abgenickt. Ho ho ho und Schenkel klopfen. Das wurde zu selten, aber dann grandios torpediert:

Klar – wo sollten die Deutschen nach zwei verlorenen Weltkriegen und einer Literatur aus schweren Dramen auch den britischen Humor her nehmen?..  [weiterlesen]

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Dies ist ein Artikel von Anfang 2001, der mir gestern in die Hände gefallen ist, als ich meine Festplatte nach Erwähnungen des Films DIE STURZFLIEGER durchsucht habe. Ich konnte zuerst nicht mehr nachvollziehen, was Sinn und Zweck der Übung war, aber dann stieß ich auf die Erwähnung der Zeitschrift "phantastisch!" – und ja, für die habe ich in der Anfangsphase mal ein paar Beiträge geschrieben. 

Natürlich haben sich in den letzten fast 20 Jahren einige Sachen geändert – viele der hier als "verschollen" deklarierten Filme sind längst auf DVD erschienen oder im Streaming verfügbar...  [weiterlesen]